Wie
überwintern Fuchsien am besten?
Grundsätzlich gilt: Fuchsien kann man genauso überwintern wie andere normale Kübelpflanzen auch. Sie dürfen im Winter ruhig sehr kalt bis kalt stehen, müssen aber unbedingt frostfrei gehalten werden. Ob hell oder dunkel spielt dabei keine große Rolle. Geeignet zur Überwinterung von Fuchsien ist z.B. eine ungeheizte Garage oder auch ein Keller. Befinden sich die Fuchsien in der Ruhephase, sollte man sie zum einen nicht düngen und zum anderen auch nur wenig gießen, nur eben so viel, dass die Pflanzen nicht austrocknen.
Ab Februar dann dürfen die Fuchsien ihr Winterquartier verlassen, man kann sollte sie wieder so warm und hell wie möglich stellen. Am besten geeignet ist hierfür ein sonniger Standort mit Zimmertemperatur. Sobald die Fuchsien austreiben, sollte man sie zurückschneiden. Wenn dann die ersten Blätter wieder sichtbar sind, dürfen die Fuchsien auch wieder normal gegossen und gedüngt werden.
Für den Herbst gilt: die Fuchsien am besten so lange wie möglich draußen stehen lassen, jedoch vor Frost schützen. Im Frühjahr gilt: die Fuchsien recht früh rausräumen, jedoch ebenfalls wieder vor Frost schützen. Gegebenenfalls ist es da sinnvoll, die Pflanzen vorübergehend wieder frostfrei zu stellen, wenn noch einmal Nachtfrost droht. Wenn man jedoch nicht ständig die Nachttemperaturen überprüfen möchte, sollte man die Eisheiligen Mitte Mai abwarten und die Fuchsien erst im Anschluss nach draußen stellen. Günstig ist es übrigens, wenn man für den ersten Tag im Freien einen recht trüben Tag wählt oder die Fuchsien einige Tage besonders schattig stellt. Das ist wichtig, um die Blätter abzuhärten, da diese sonst leicht verbrennen können, wenn sie zu viel Sonne abbekommen.
Übrigens: Sollten die Fuchsien im Herbst durch eine einzige Nacht mit Frost erfroren sein, weil man sie nicht zeitig genug ins Haus geräumt hat, muss man sich meistens trotzdem keine Sorgen machen. Auch in diesem Fall sollte man sie ganz normal überwintern, denn im Normalfall treiben die Fuchsien spätestens im Frühling doch wieder aus.
Ausnahme: Eine Ausnahme stellt die sogenannte Korallenfuchsie dar. Die ist deutlich frostempfindlicher. Sie sollte deshalb bereits bei Nachttemperaturen unter ca. 10° C ins Haus geholt werden. Sind die Korallenfuchsien einmal erfroren, besteht zwar ebenfalls die Möglichkeit, dass sie auch wieder austreiben, meist blühen sie aber dann im darauffolgenden Jahr erst viel zu spät. Die Korallenfuchsie darf es auch ruhig ein wenig wärmer beim Überwintern haben. Gut geeignet sind hier Räume in der Wohnung, die nicht zu warm sind und über genügend Frischluftzufuhr verfügen.